Wohnung nach Brand unbewohnbar

Mittwoch, 3. November 2010
(Sächsische Zeitung)

Wohnung nach Brand unbewohnbar

Von Holger Gutte


Nach dem Brand vom Montagabend ist die Erdgeschosswohnung in der Gartenstraße 16 in Großschönau vorerst unbewohnbar.Foto: WWG

Ein schlimmes Ende hätte ein Wohnungsbrand am Montagabend in der Gartenstraße 16 in Großschönau nehmen können. Als hier eine 88-jährige Frau gegen 19Uhr ihren Fernseher einschaltete, soll das Gerät plötzlich leicht zu qualmen angefangen haben. „Die Frau hat deshalb zum Glück ihren Sohn in Hainewalde angerufen. „Der hat schnell gehandelt und ist sofort losgefahren. Denn als er bei seiner Mutter ankam, ist deren Erdgeschoss-Wohnung schon völlig verqualmt gewesen“, schildert der Geschäftsführer der Wohnbau- und Wärmeversorgung Großschönau (WWG) GmbH, Tobias Steiner. Das Wohnungsunternehmen verwaltet das Mehrfamilienhaus in der Gartenstraße für den Eigentümer, die Theodor-Haebler-Vermächtnisstiftung.

Gleich bei seinem Eintreffen hat der Sohn der Mieterin um 19.07Uhr die Feuerwehr alarmiert. Kurz darauf sind neben der 88-jährigen Rentnerin auch noch drei weitere Mieter – eine 76-jährige Frau, ein 46- und 71-jähriger Mann – in die Kliniken nach Ebersbach und Zittau wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung und zum Teil zur medizinischen Überwachung eingeliefert worden. In beiden Krankenhäusern werden je zwei Verletzte behandelt.

Wie der WWG-Geschäftsführer berichtet, ist einer der vier Verletzten gestern Nachmittag wieder entlassen worden. Eine Mutter mit Kind ist zum Glück als der Brand ausbrach, nicht in ihrer Wohnung gewesen. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe konnte die Pressesprecherin der Polizeidirektion, Petra Denkhoff, gestern noch nichts sagen. „Es wird vermutet, dass der Brandherd der Fernseher war.“ Ein Brand-Experte der Kripo ist gestern vor Ort gewesen.

„Die Wohnung der 88-jährigen Frau ist erst einmal durch die Brand- und Löschschäden unbewohnbar“, sagt der WWG-Geschäftsführer. Wegen der starken Rußentwicklung muss wahrscheinlich sogar der Putz von den Wänden gehackt werden. Auch die Möbel sind Opfer der Flammen geworden. Das ebenfalls total verrußte Treppenhaus sollte gestern gereinigt werden. Malerarbeiten sind dann hier aber trotzdem noch notwendig, sagt Tobias Steiner.

Insgesamt 26 Kameraden der Ortsfeuerwehren von Großschönau und Waltersdorf sind am Montag bis 21.30 Uhr im Einsatz gewesen, berichtet Großschönaus Wehrleiter Dieter Neumann.

 
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