Ein ruhiger Jahresauftakt

Anders, als im benachbarten Oderwitz, begann das Jahr 2013 für die Gemeindefeuerwehr eher ruhig. Ausbildungs- und Dienstpläne wurden für das erste Diensthalbjahr verabschiedet, und es gilt, die Jahreshauptversammlung am 8. März vorzubereiten. Zum 2. Februar erscheint offiziell das Heft 2 des „Feuerwehrmagazins“. In dieser bundesweit verbreiteten Zeitschrift wird unsere Gemeindefeuerwehr auf acht Seiten in Wort und Bild ausführlich vorgestellt.

Das ist gut für die Region und die Gemeinde. Auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit der FFW Varnsdorf wird beschrieben. Am 31. Januar griff die regionale Zeitung das Thema ebenfalls auf und sorgte damit  für zusätzliche Popularität unserer Feuerwehr.

Einige Ereignisse, an denen die Feuerwehr in diesem Jahr beteiligt sein wird, werfen bereits ihre Schatten voraus. Zu erwähnen wären unter anderem das Strandfest im „Trixi“, das „Schiss´n“ und vor allem das 150jährige Jubiläum der Feuerwehr Varnsdorf am 6. Juni. Natürlich wird am 30. April auch wieder der Maibaum festlich errichtet.

Am 26. Januar gab es ein Neujahrstreffen der Alters-, Ehren- und Frauenabteilung der Ortswehr Großschönau bei Kaffee und Kuchen. Ortswehrleiter Fabian Hälschke und der Leiter der Abteilung, Dieter Neumann, sprachen zu den Versammelten und berichteten über die Pläne für das laufende Jahr. Die Saalwache, der Kamerad Wolfgang Axt, trat in historischer Uniform auf. Mit derartigen Begegnungen wird auf angenehme Weise der Kontakt mit denjenigen Feuerwehrleuten gepflegt, die in den zurückliegenden Jahren das Rückgrad der Wehr waren. Außerdem war dies für OWL Hälschke die Gelegenheit, den frisch vermählten Eheleuten Häbler herzlich zu gratulieren.

Der Abend des 28. Januars stand für die Gemeindefeuerwehr im Zeichen des vorbeugenden Brandschutzes. Die nahezu komplette Mannschaft beider Ortswehren rückte mit ihren Fahrzeugen in die „DAMINO“ zu einer operativ-taktischen Schulung ein. Unter der sachkundigen Führung von Herrn Winkler erfolgte zunächst eine Begehung des gesamten Unternehmens. Der Zugang zum Gelände im Ernstfall, die Anordnung der Abteilungen mit unterschiedlichem Gefährdungspotential sowie die Rettungswege und Notausgänge wurden überprüft. Abschließend erfolgte eine Auswertung im Feuerwehrdepot. Die „DAMINO“ ist neben der „Frottana“ eines der wichtigsten, überregional agierenden Unternehmen in der Gemeinde. Zu erfahren war, dass mehr als 30% des Exports in afrikanische Länder, nach Dubai, an Airlines, Hotels und andere Unternehmen im Ausland erfolgen. Die Verwüstungen der Hochwasserkatastrophe von 2010 sind beseitigt, das Unternehmen arbeitet im Bewußtsein jederzeit möglicher Hochwasserlagen an der Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes.

Die Jugendfeuerwehr der Gemeinde wird in diesem Jahr ihr 50jähriges Bestehen feiern können. Sie ist damit eine der ältesten Jugendfeuerwehren im Landkreis. Nach einem Beschluss der zuständigen Gremien wird sie aus diesem Anlass einen Wimpel erhalten, der bei  Wettkämpfen und den entsprechenden Treffen mitgeführt werden wird. Sponsoren sind dafür gern gesehen.

CM/ Fotos CM


Aktualisiert (Samstag, den 16. März 2013 um 14:29 Uhr)